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Es soll die Frage beantwortet werden, warum das hypnoanalytische Verfahren bei Neurosebehandlungen mitunter glückt, meist aber versagt. Eine günstige Beeinflussung kann erzielt werden bei „leichten Fällen“; hierunter werden Fälle verstanden, die sich einmal noch im akuten Stadium der Symptomentstehung befinden, die zum anderen plötzlich und die drittens im Zusammenhang mit einem sicheren Schicksalseinbruch erkrankt sind, während sie bis dahin unauffällig waren. Bei schweren Fällen, ausgezeichnet durch Chronizität der Erkrankung, durch schleichenden Beginn und relative Unauffälligkeit der Umgebung, wird durch Narkoanalyse nie eine Verbesserung, mitunter sogar eine Verschlechterung bewirkt.
Es wird versucht, durch Hypnose dem Patienten zu einer intensiveren Beziehung zum eigenen Körper zu verhelfen, ferner werden gewisse neurosebildende Situationen aus der frühen Kindheit „gezielt angesprochen, aktualisiert und verarbeitet“. Über zwei Fälle wird berichtet.