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Einleitend wird festgestellt, daß eine klinische Psychologie ohne die Psychoanalyse nicht mehr gedacht werden kann. So haben auch in die Testprüfverfahren psychoanalytische Gesichtspunkte Eingang gefunden. Es wird eine Übersicht über die wichtigsten außerhalb Deutschlands entwickelten neueren Tests gegeben. Drei Gruppen werden unterschieden: 1. Die objektiven Methoden, zu denen vor allem der Szondi-Test zählt, der bei aller Kritik an den theoretischen Grundlagen doch von großer praktischer Bedeutung zu sein scheint. 2. Die subjektiven Methoden. Hierher gehört vorzüglich die Autobiographie. 3. Die projektiven Methoden, denen Verfasser bei weitem die größte Bedeutung beimißt. Neben Spielmethoden, dem Zeichnen, dem Rorschach-Test wird besonders hervorgehoben und eingehend geschildert der Thematic-Apperception-Test von Murray. Er gibt unter Berücksichtigung gerade auch tiefenpsychologischer Fragestellung die tiefsten Aufschlüsse über das Affektleben und erscheint sehr zuverlässig. Die projektiven Tests haben ferner für den Arzt den Vorteil, ein hervorragendes Mittel der Kontaktnahme und der Einleitung einer psychischen Behandlung zu sein. Die Arbeit gibt einen guten Überblick.