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Aus dem sogenannten Atemdiagramm, das sich aus der methodischen Erfassung von Atemveränderungen in verschiedenen Ebenen des Thorax ergibt, meint Verfasser bestimmte interne Krankheitsbilder von den entsprechenden „Organneurosen“ unterscheiden zu können. Das Prinzip beruht auf einer Einschränkung der Zwerchfellatmung bei den Organneurosen als Ausdruck einer allgemeinen Fehlhaltung des betreffenden Patienten.
Die Untersuchungen erstreckten sich auf Patienten mit entzündlichen Herzerkrankungen, Asthma bronchiale, Hyperthyreose, idiopathischen und strumipriven Tetanien, sowie auf Patienten mit den jeweils entsprechenden Organneurosen.
Auch bei Patienten mit bestimmten endokrinen Störungen sowie beim Vorhandensein einer retrosternalen Struma fanden sich im Atemdiagramm spezifisch typische Veränderungen.