You do not currently have permission to view the full text for this document. Please sign in to an account with an active subscription or contact support.
Das schlichte Buch tritt nicht mit großem wissenschaftlichem Apparat auf, um damit zu beweisen, es will vielmehr aufweisen und weisen. Ein Psychologe gibt Zeugnis von eigenen Erfahrungen, die er in Japan gemacht hat. Erfahrungen, die ihm so wertvoll geworden sind, daß er unsere Welt des Westens im Spiegel des Ostens kulturkritisch sieht. Aus entgegengesetzter Einstellung heraus halten Osten und Westen sich wechselseitig für überlegen. Der Osten hält sowohl den Trieb zu Entfaltung und Sicherung des Ichs, wie den Willen zur Form im Sinne des objektiven Geistes, zur Erkenntnis und zum Werk für ein mißverstandenes Leben, für Ausgeburt der Angst vor dem Tode. Dem östlichen Menschen gehört der Tod mit zum Leben. Ihm ist unser „kleines Leben“ nicht das, worauf es ankommt. Glied des „Großen Lebens“ zu werden, ist