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Verfasser, einer der führenden Kliniker in der amerikanischen psychosomatischen Medizin, der unter anderem mit O. S. English1) eines der wegweisenden Bücher der psychosomatischen Medizin veröffentlichte, bringt hier in kurzen, prägnanten Formulierungen die Wichtigkeit, Dringlichkeit und den Umfang psychosomatischer Aspekte gerade für die Allgemeinpraxis zur Sprache. Nach Weiss ist die psychosomatische Medizin Ergebnis einer noch anhaltenden dynamischen Entwicklung der Medizin, ausgelöst und gefördert durch Ergebnisse und Zusammenarbeit der modernen physiologischen Forschung und der Entdeckungen der Psychoanalyse. Diese Entwicklung stellt die Ablösung vom „Maschinenzeitalter in der Medizin“ dar. Gefordert wird eine möglichst weitgehende Aufhebung der Bindestriche zwischen „Psycho-somatisch“ und damit eine Betrachtungsweise, die für alle Zweige der Medizin und Chirurgie gelten sollte. Wichtige Hinweise werden für die psychosomatische Diagnose gegeben. Man dürfe die Diagnose nicht per exclusionem stellen, sondern müsse sie durch Aufbau positiver Persönlichkeitsdaten erreichen. Diese Daten sind zu erzielen durch Feststellung: 1. des psychopathologischen Hintergrundes in der Familienvorgeschichte, 2. eventueller Störungen im Verhalten während der Kindheit, 3. zeitlicher Beziehungen zwischen dem Einsetzen der Krankheit und