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In einem kurzen, aber sehr gehaltvollen Artikel wird zunächst versucht, eine Symbollinie zu finden, die die entscheidenden Punkte vom Anlaß des Minderwertigkeitsgefühls — das als ein Erlebnisbegriff eingeordnet wird — bis zu ihm selbst und darüber hinaus (nämlich zu den resultierenden Symptomen, Handlungen, Haltungen, Ausdruck, Gebaren, und vieles andere) wiedergibt. Das geschieht in der „Leitlinie“: Objektive Veranlassung — Empfindung, — Wahrnehmung — Minderwertigkeitsgefühl — Dynamik (letzteres die erwähnten Symptome, Handlungen und so weiter), abgekürzt: O E W G Dy.
In einer geistvollein Kritik des Begriffes der Organminderwertigkeit wird darauf hingewiesen, daß es eine solche „objektive“ Veranlassung nicht gibt, sondern daß darin bereits entscheidend ein subjektiver Faktor enthalten ist, ein „vorhergehendes innerseelisches Zwiegespräch“ im Zusammenhang mit Wertstreben und einem vorgängigen Geltungsstreben. Die Frage, woher die Affektdynamik am Ende unserer oben angegebenen Leitlinie ihre Kraft hernimmt, wird mit der Einführung des Geltungsstrebens in die Betrachtung beantwortet und damit nun eine Modifizierung unserer