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Der Aufsatz erörtert an Hand eines Referates über verschiedene Entwürfe zu dem Artikel des Titels aus dem Jahre 1927, die sich im Hasserl-Archiv zu Loewen befinden, einige grundlegende Begriffe der Phänomenologie (Phälog.) des Philosophen. Der I. Abschnitt behandelt die Idee der reinen Psychologie (Psych.), der II. Abschnitt das Verhältnis der Psych zur transzendentalen (tr.) Phälog., der III. Abschnitt eine Wesenbestimmung der tr. Phälog. — Die Frage nach einer reinen Psych, gliedert sich in die drei Unterfragen nach ihrem Gegenstand, ihrer Zugangs- und Behandlungsart und nach ihrer grundsätzlichen Funktion. Ist Psych, ein Zweig der konkreten Anthropologie, so berücksichtigt reine Psych, nicht den Bezug zum Physischen, um nicht in den Fehler der psychophysiologischen Kausalität zu verfallen u. das Seelenleben als naturwissen-schaftlich kausale Folge physiologischer Vorgänge aufzufassen. Rein heißt darüber hinaus apriorische Disziplin, gewissermaßen im Anschluß an die Kantsche Gegenüberstellung reiner und empirischer Naturwissenschaft, also analog zu reiner und faktischer Geometrie, Zeit- und Bewegungslehre: „Formsystem einer denkmöglichen“ Psych, überhaupt. Die Begriffe rein und empirisch verhalten sich nach Husserl zueinander wie wesensmäßig und faktisch. Gewinnt er durch die Aufnahme und Durchführung des a priori-Begriffes mit Kant rationale Strenge und Exaktheit, wie für jede Wissenschaft, so hier für die Psych., so unterscheidet er sich von Kant völlig insofern, ab Phänomenologie ihm Wesenswissenschaft bedeutet, bei Kant hingegen Phaenomena bekanntlich Erscheinungen sind und im Gegensatz zu den Noumena stehen, dem wirklich Seienden des Erscheinenden, welch letztere Husserl nicht kennt. Denn, and ers als bei Kant, kommt nach Husserls Lehre im Phänomen das, was ist und was wir das Seiende nennen, zur Erscheinung, zum Vorschein. Die Aufgabe der reinen Psych. Husserls ist demnach die Enthüllung der apriorischen Typik in den wesensnotwendigen und wesensmöglichen For