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Das vorliegende Werk des bekannten spanischen Psychiaters Lopez Ibor ist zweifelsohne die umfassendste Publikation über das Problem der Angst. Da es nicht möglich ist, alle Einzelheiten des über 700 Seiten umfassenden Buches zu referieren, müssen wir uns auf eine summarische Inhaltsangabe und Herausarbeitung der Kernprobleme beschränken.
Der Verfasser beginnt mit der historischen Darstellung der in der Psychiatrie entwickelten Anschauung über das Wesen der Angst, von Brissand und Westphal bis Freud. Dabei kommt es zu der für das Werk wichtigen phänomenologischen Unterscheidung zwischen „Angustia“ und „Ansiedad“. Unter der ersteren versteht er eine vitale, aus dem Körpergeschehen aufsteigende und