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Dieses Werk des jetzigen Nachfolgers von Alfred Weber an der Universität Heidelberg ist auf drei Bände berechnet, von denen der erste hier vorliegt. Verfasser fragt in ihm „nach dem spezifischen Wesen und dem geschichtlichen Ursprung jener Tyrannis, die uns heute bedroht“. Band II untersucht den „Ursprung und die wechselnden Schicksale jener ihr (der Tyrannis) entgegenstehenden Freiheitlichkeit, deren Verteidigung uns anvertraut ist“, „während der abschließende III. Band einer Analyse der sich aus diesem Grundkonflikt ergebenden Gegenwartslage gewidmet ist“ (Seite 19). Verfasser meint, daß historische „Situationsänderung über die Köpfe aller Anderen hinweg (!) durch den Entschluß einiger Weniger herbeigeführt“ werde (Seite 15), und formuliert eine Art liberalistisches Manifest: „Ich bejahe die Freiheit und verneine die Herrschaft, ich bejahe die Menschlichkeit und so fort“ (S. 18/19). „Die auch heute noch vielfach perseverierende Empirieanbetung“ hält er für einen „besonders stumpfsinnigen Aberglauben des 19. Jahrhunderts“, und „alle eigentliche Produktivität in der Wissenschaft“ läge in ihren „heuristischen Antizipationen, durch sie vollzieht sich eigentlich der wissenschaftliche Fortschritt“ (Seite 89, Anmerkung 10).