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Der Herausgeber hat für diesen Teil drei Bearbeiter gefunden, die durch frühere Veröffentlichungen sich schon als hervorragende Sachkenner erwiesen haben. Der riesige Stoff, an dem Jahrhunderte, ja zum Teil mehr als zwei Jahrtausende gesammelt und gedeutet haben, kann auf kaum mehr als 100 Seiten natürlich nur in Übersichten dargestellt werden. Dem tiefer Interessierten vermögen die sehr zahlreichen Literaturangaben und Belegstellen weiterzuhelfen.
Besonders vorsichtig und feinsinnig ist die Behandlung der Religion Jesu und ihrer Entwicklung zum Frühchristentum durch Leipoldt, der bewußt nicht von Glaubensdeutungen, sondern von wissenschaftlicher Haltung ausgeht. Dadurch gewinnt der Psychologe die erwünschte zuverlässige Grundlage für eigene Überlegungen, denen er sich weder prinzipiell noch entsprechend der geistigen Situation unserer Zeit entziehen sollte.