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Der „Lebensablauf“ ist die Wiedergabe einer nach Kriegsende gehaltenen Vorlesung, bei der es dem Verfasser sehr am Herzen lag, den Studenten die letztenmenschlichen Fragen nahezubringen. In der Überzeugung von der geistigen Einheit der erkannten und der geglaubten
Wirklichkeit des Lebens versucht der Verfasser, der von Fach Physiologe ist, eine durchgängige Gleichnisbeziehung zwischen allen Bereichen des Lebens, insbesondere zwischen dem Gegenstand der Biologie und der seelischgeistigen Wirklichkeit herzustellen (Metabiologie). Trotz des Zwanges zu manchen Hypothesen ist er überzeugt, daß dieses metabiologische Gleichnisdenken keine Konstruktion sei. Dabei werde nur betrachtet, was das Denken auf der einen wie auf der anderen Seite vorfinde, und wenn das auf beiden Seiten Vorgefundene sich im Vollzug des Gleichnisses von jeder der beiden Seiten zusammenfüge, könne die Erkenntnis als gesichert gelten. In der erfahrbaren Wirklichkeit des seelisch-geistigen Lebens ist ihm die wirklichste, die absolute Wirklichkeit die Offenbarung Gottes in der Heilsgeschichte auf Erden. Dies wird an einer sorgfältigen physiologisch biologischen Darstellung, die interessante Gesichtspunkte enthält, zu zeigen versucht, und indem Werden und Vergehen in den beiden Gebieten in Parallele gesetzt werden, das „Wie“ des Lebens zu verdeutlichen gesucht, um in einer einheitlichen großen Schau zur lebendigen Wirklichkeit zu gelangen. Und doch vermag Verfasser nicht davon zu überzeugen, daß es möglich sei, auf dem Boden solch rein naturwissenschaftlicher Betrachtungen durch Gleichnis zu den Schlüsselfragen des geistig-seelischen Lebens vorzudringen. In dem 2. Buche „Metabiologie“, das inhaltlich dieselben Fragen behandelt, nur die biologischen Unterlagen kürzer zusammenfaßt, wird die seelisch-geistige Seite mit ihrer Beziehung zum religiösen Denken ausführlicher behandelt. Es wird sogar versucht, unsere Jetztzeit metabiologisch zu deuten. Gegenüber dem ersten Buch ist hier eine grundlegendere Zus