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Die Autobiographie eines Yogi, in der er nicht nur die äußere und innere Entwicklung seines Lebens schildert, sondern auch seine theoretischen Ansichten über das Zustandekommen der erstaunlichen Leistungen der Yogis formuliert. So erwartet man einen wirklichen authentischen Beitrag zu einem Problem, das vielen Menschen des Abendlandes sehr am Herzen liegt.
Um so größer ist die Enttäuschung. 488 Seiten Wundergeschichten — eine Art Wild-West-Roman auf religiösem Gebiet, vermischt mit einer materialistischen Philosophie, die am liebsten Seele und Geist ganz und gar physikalisch erklären möchte. Radio und andere elektrische Phänomene werden nicht als Modell genommen, nicht als Vergleich, sondern direkt, als Erklärungen der sonderbaren Fähigkeiten des Yogi. — Maßstab der Heiligkeit und inneren Reife ist die Zauberei mit der Materie: Drachen aus der Luft zu sich her holen, Krankheiten heilen, die fürchterlichsten Wunden ohne Narben verschwinden lassen, wissen, wo jemand ist und was er tut, ohne räumlich bei ihm zu sein — sich selbst verschwinden machen und anderswo erscheinen lassen und so weiter. Zwar wird ausdrücklichst gleich im Anfang gesagt, daß die magischen Kräfte nicht zu demonstrativen Zwecken und überhaupt nicht zu Zauberei verwandt werden dürfen. Aber de facto geschieht dies dauernd bis zu den krassesten Formen: Der Yogi ist mit seinem