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Mit Dank habe ich die Aufforderung angenommen, im Gedächtnis an Paul Federn einen Umriß seiner wissenschaftlichen Leistungen zu geben. Dies gibt mir Gelegenheit, meine Bewunderung und Dankbarkeit für meinen ersten psychoanalytischen Lehrer zum Ausdruck zu bringen. Tiefe Gefühle der Freundschaft haben mich mit ihm verbunden, und über mehr als 41 Jahre stand ich in engem Kontakt mit ihm und verfolgte die Entwicklung seiner wissenschaftlichen Arbeit.
Obwohl ich die mir zur Verfügung stehende Zeit hauptsächlich der Darstellung von Paul Federns einzigartigen Beiträgen zur Ich-Psychologie widmen will, möchte ich doch seine anderen wichtigen Arbeiten nicht unerwähnt lassen. 1913 veröffentlichte er: „Ein Fall von Pavor nocturnus mit subjektiven Lichterscheinungen“, und von da an erwies er in zahlreichen Arbeiten sein analytisches Talent, psychologisches Verständnis und seine wissenschaftliche Originalität. Freud zitierte einige seiner Feststellungen und Beobachtungen aus den Arbeiten: „Die Quellen des männlichen Sadismus. Einige allgemeine Bemerkungen über die Prinzipien von Schmerz, Lust und Realität“ und aus: „Beiträge zur Analyse des Sadismus und Masochismus“. In: „Die Geschichte einer Melancholie“ illustrierte er aufs klarste den pathogenen