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Wenn die 14½jährige Monika bei Vorlegen der Tafel I des Z-Tests1 zuerst deutet: „Da ist ein altes, vermodertes Baumblatt und darauf klebt ein kleines, frisches Blättchen“ — dann scheint diese „Antwort“ nicht von besonderer Bedeutung zu sein.
Die Ganz-Deutung „ein vermodertes Blatt“, „ein zerrissenes Baumblatt“ wird recht häufig gegeben, und irgendwie ist der hell-dunkle Eindruck der Farbtönung zur Deutung mitbestimmend. Wir würden signieren: FHd → GF + Pfl.
Recht oft wird auch der in der oberen Mitte liegende dunklere, ziemlich scharf abgegrenzte Bildteil als „Efeublatt“, „Rebenblatt“ usw. gedeutet, und wir würden ihn als DF + Pfl. verrechnen.
Monika, so fällt uns jetzt auf, hat doch etwas Besonderes getan: sie kombinierte das G mit dem D, und da beides scharf abgegrenzt gesehen ist, war nicht allein nur der HdF-Eindruck mitbestimmend zur Deutung, sondern auch ein F(Fb)-Eindruck. Dies müssen wir uns bei der Auswertung zum Zwecke des psychologischen Diagnose-Stellens merken. Das Mädchen besitzt eine Tendenz, Situationen in ihrer Ganzheit zusammenzufassen und die Details darin organisch einzuordnen; depressive Stimmungen stehen ihm nicht fern, aber auch nicht, um mit Binder2 zu reden und seine glückliche, umfassende Formulierung zu verwenden, eine „peripher sophropsychische, zärtlich-lustbetonte Gefühlsbereitschaft“ — eine intim - entgegenkommende schmiegsam-weiche Anpassung, wie sie gesunden Feinfühligen eigen ist. Diese zeichnen sich aus durch Hingabefähigkeit, zartes Gemüt, schmiegsames Entgegenkommen, feinfühliges Anteilnehmen, durch differenzierte, syntone Rapportfähigkeit, Miterleben usw.
Die psychologische Ausbeute der ersten Antwort zum Z-Test erweist sich als viel umfangreicher, als es zuerst den Anschein machte, weil uns die Deutung „ein altes, vermodertes Baumblatt und darauf klebt ein kleines, frisches Blättchen“ beinahe banal erscheinen wollte.
Noch etwas fällt uns auf, wenn wir genauer hinhorchen. Das kleinere Blatt „klebt“, formuliert Monika. Sie sagt nicht