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Es wird untersucht, mit welchen Wünschen (needs) die Insassen der Unruhigenstation des Krankenhauses an ihr Pflegepersonal herantreten und von welchen Faktoren die Erfüllung dieser Wünsche abhängt. Man unterteilte die 18 Patientinnen, an denen die Studie ausgeführt wurde, in drei Gruppen: eine mehr zurückgezogene, autistische mit mangelhafter Realitätsorientierung, eine aktive, relativ gut realitätsorientierte und eine Zwischengruppe. Es zeigte sich, daß die aktive Gruppe die bei weitem meisten Wünsche (um materielle Vergünstigungen wie Zigaretten, um Ausgang, um Informationen und so weiter) an das Personal stellte. Sie besaß auch die größere Ausdauer und Fähigkeit, ihre Wünsche durchzusetzen. Dagegen waren die anderen Gruppen sowohl wunschloser, als auch in ihren Kommunikationsmöglichkeiten so beschränkt, daß viele Wünsche, inadäquat vorgebracht, bei Ärzten und Pflegern keinen Widerhall fanden. Die Untersuchung zeigte, wie sehr selbst in einem psychotherapeutisch orientierten Hospital die dort gegebene strenge Direktive, alle Wünsche der Patienten zu erfüllen oder sachlich den zwingenden Grund der Nichterfüllung zu erklären, in der Unachtsamkeit des täglichen Routinedaseins übertreten wird.