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Eine informative Arbeit über den Wert des TAT während der Pubertät und seine Besonderheiten in dieser Periode. Gegenüber der Kindheit mit ihren sachlichen Inhaltsbeschreibungen fällt in der Pubertät bei zunehmender Länge der Einzeldarstellungen ein Eingehen auf Gefühlsinhalte auf. Versteckt oder (meistens) offen beschäftigt sich der Inhalt der Geschichten mit der Sexualität. Der Ödipuskomplex wird in vielen deutlich: als Beziehung zum gegengeschlechtlichen Elternteil, als Ablehnung des gleichgeschlechtlichen Elternteils, oder auch beider Eltern, oder einer ambivalenten Einstellung zu ihnen. Manchmal wird eine Geschwisterbindung deutlich. Im allgemeinen sind in der Pubertät die erotischen Tendenzen, das Bedürfnis zu lieben und geliebt zu werden, stärker als die sexuellen Bestrebungen. Manchmal, besonders bei Knaben, beinhalten die Geschichten aber auch eine Beschäftigung mit der Problematik der Sexualität entsprechend den Beobachtungen in der Umgebung und den Inhalten gelesener Romane. Sadistische und masochistische Züge finden sich; sehr selten dagegen sind homosexuelle Züge, eine Identifikation mit dem gegengeschlechtlichen Bildhelden. Allerdings sind im Testmaterial wenig Bilder, die homosexuelle Tendenzen aktivieren könnten. Deutlich komme in den Geschichten zum Ausdruck, daß Sexualität für dieses Alter meist etwas Schlechtes, von Schuldgefühlen Begleitetes ist.
Die 30 Beispiele belegen objektiv die Ausführungen des Autors.