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Auf Grund ihrer Erfahrungen in mehrjähriger ausschließlicher Beschäftigung mit schizophrenen Patienten bekämpft die Verfasserin die Ansicht, daß eine psychotherapeutische oder gruppentherapeutische Behandlung von psychotischen Patienten aussichtslos sei. Bei der Gruppentherapie hat sich gezeigt, daß die Schizophrenen freiwillig immer wieder an der Gruppe teilzunehmen wünschen und dabei aktiv mitarbeiten. Im Laufe der Behandlung verlieren sich die typischen narzißtischen Verteidigungsmechanismen der Schizophrenen weitgehend. Die Patienten streben danach, einander zu verstehen, setzen sich dadurch wieder mit der Realität auseinander und lernen weitgehend sich ihr anzupassen. Die Verfasserin versucht dann theoretisch zu erklären, wodurch die psychotherapeutische Behandlung einen Einfluß haben könne. Für sie ist die Psychose ebensosehr milieu- wie genetisch bedingt und darum auch vom Milieu her anzugehen. Dafür scheint die gruppenanalytische Therapie die geeignete zu sein, weil sie der individuellen Therapie gegenüber einen erhöhten Realitätscharakter besitzt, der dem psychotischen Patienten die Wiederanpassung wesentlich erleichtere.