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An der diesjährigen 5. Jahresversammlung der World Federation for Mental Health, die vom 24. bis 30. August 1952 in Brüssel unter Leitung des neugewählten Präsidenten Prof. el Kholy Bey (Ägypten) stattfand, nahmen Vertreter von 29 Nationen teil. Vor dem Plenum wurden in vier Referaten abgehandelt die psychologische, ärztliche und fürsorgerische Problematik des Alterns (M. H. Problems of old age), die Praxis des psychiatrischen Sozialfürsorgers (social case work), die Arbeitsergebnisse eines dreiwöchigen internationalen Seminars in Chichester über Kinder- und Entwicklungspsychologie, sowie der gegenwärtige Stand der Forschungen und Fortschritte auf dem Gebiet der seelischen Gesundheitsführung. Zu letzterwähntem Thema berichteten Dr. Hargreaves, der Leiter der M.H.-Abteilung der Weltgesundheitsorganisation (Genf), und Prof. Cameron, Direktor des I. Internationalen Psychohygieneinstitutes in Toronto (Canada). Im übrigen fanden sich die etwa 250 Tagungsteilnehmer, überwiegend Psychiater, ferner Sozialfürsorger, Soziologen, Psychologen und Pädagogen in 14 verschiedenen Arbeitsgruppen zusammen, über deren Ergebnis am Schluß der Tagung Bericht erstattet wurde. Von diesen 14 verschiedenen Themen seien erwähnt: Technik der seelischen Betriebsfürsorge, Aufklärung der Öffentlichkeit über seelische Gesundheitsführung, Maßnahmen zur seelischen Betreuung der politischen Flüchtlinge, Formulierung der noch offenen Probleme der seelischen Gesundheitsführung, sowie das Führungsproblem in lokalen Gemeinschaften.
Die Deutsche Arbeitsgemeinschaft für psychische Hygiene, die sich im vorigen Herbst in Frankfurt/Main konstituiert hat (Vorsitz Prof. Schulte-Bremen, Stellvertreter Prof. Kroh-Berlin, Leiter des Arbeitsausschusses Prof. Bürger-Prinz-Hamburg, ständiger Geschäftsführer Prof. Coerper-Frankfurt), wurde einstimmig in die World Federation for Mental Health sowie in die Europäische Liga für psychische Hygiene als Mitglied aufgenommen. Die nächste Tagung der World Federation for Mental