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Diese lesenswerten vier Essays faszinieren wie nahezu alles, was Ortega y Gasset schrieb. Sie bringen den Leser in den gleichen eigentümlichen Bann, der von Ortegas Problematik und seiner furchtlosen Kritik ausgeht. Allein die zweite Abhandlung über die „Insichselbst-Versenkung und Selbstentfremdung“ ist so wertvoll, daß es sich lohnt, mit ihr bekannt zu werden. Übrigens sagt Ortega kaum etwas Neues. Weite Strecken dieser Abhandlung sind eine Wiederholung dessen, was er bereits früher in seinem Buch „Das Wesen geschichtlicher Krisen“ beschrieben hat. Auch die gleichen anschaulichen Beispiele werden zitiert. Aber bei Ortega sind Wiederholungen keine Wiederholungen. Alles ist immer wieder neu und immer wieder unter andern Aspekten gesehen: „Fast die ganze Welt ist sich selbst entfremdet, und in der Selbstentfremdung verliert der Mensch seine wesentlichste Eigenschaft, die Fähigkeit nachzudenken, sich in sich selbst zu sammeln, mit sich in Einklang zu kommen und sich klar darüber zu werden, was er glaubt und was er nicht glaubt, was er wirklich schätzt und was er verabscheut. Die Selbstentfremdung