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34 Autoren sind an den 31 Beiträgen dieses Buches beteiligt, in denen das Phänomen der Führerschaft (im weitesten Sinne verstanden) unter verschiedenen soziologischen und psychologischen Gesichtspunkten behandelt wird. Zum Teil sind es Wiedergaben und Auszüge bereits bekannter Arbeiten: Kurt Lewins „Resolving Social Conflicts“, Lazarsfelds „The Peoples Choice“ und Robert Mertons Aufsatz über „Bureaucratic Structure and Personality“ sind neben vielen anderen vertreten. Das Buch liefert einen repräsentativen Querschnitt durch einen wesentlichen Bereich moderner soziologischer Forschung in Amerika. Der Leser muß jedoch Wiederholungen von längst Bekanntem und teilweise die Ausbreitung leicht verständlicher Zusammenhänge im Gewände einer umständlichen Terminologie in Kauf nehmen.
Einige Arbeiten sind hervorzuheben: Mertons obenerwähnter Aufsatz stellt klassisch die negativen Auswirkungen bürokratischer Strukturen dar. Er ergänzt damit Max Weber, der auf Grund seines großen historischen Vergleichshintergrundes die bürokratischen Organisationsformen wesentlich positiv bewertete. Denn Weber erkannte, daß durch Formalisierung der menschlichen