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Die fortgesetzte Nachfrage nach Baileys „Intracranial tumors“ hat eine 2. Auflage notwendig gemacht, deren Übersetzung wiederum Henry D. v. Witzleben besorgt hat. Das Buch ist längst ein Standardwerk der neurologischen Literatur geworden; Baileys Prinzip, das Thema der Hirntumoren vom pathologischen Standpunkt aus zu ordnen, hat sich als richtig erwiesen. Früher standen reine Lokalisationsprobleme im Vordergrund, durch bessere Diagnostik, Ventrikulo- und Arteriographie, EEG. usw. bereitet die topische Diagnostik kaum mehr Schwierigkeiten. Dagegen liegt gegenwärtig der Schwerpunkt darin, vor der Operation die Art des Tumors kennenzulernen, um scharf umrissene Indikationen für die Operationen herauszuarbeiten.