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Irgendwo im Imaginären, eine √—1 der Philosophie, jenseits von Leben und Sterben, jenseits von Geburt und Tod, von Lachen und Weinen, von Edelmut und Schurkerei liegt das Eiland des Zen und ist doch mitten drin im Herzen unseres Herzen, in jedem von uns, verborgen unter dem Schutt des Denkens und der Gegensätze, unser Bestes, unsere innerste Wirklichkeit, unser Ursprung und Ziel, unser Weg und Sinn. Wohl dem, der dieses Edelsteins in seinem Innersten gewahr wird!
Er hat auf mühseligem Weg, im Kampf mit seinem trennenden Intellekt, gegen den Strom schwimmend, das rettende Ufer erreicht, hat „Satori“ erlangt, Erleuchtung.
Schwierig genug ist es, über etwas, das seinem Wesen nach irrational, jenseits alles von Denken und Wort Erfaßbaren west, ein Buch zu schreiben, denn wer wollte Zen beschreiben? Es weicht ja vor dem Wort zurück, spottet aller zergliedernden Darstellung, denn es ist unser Leben selber, die Quelle dessen, was erst in seiner Entfaltung und Auseinanderlegung darstellbar wird. Aber schwieriger noch als ein Buch über Zen zu schreiben ist es, ein Buch über Zen zu besprechen!
Der deutsche Leser erfuhr von dieser