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Für wen die Astrologie — um mit Morgenstern zu reden — immer noch zu den Dingen gehört, die „nicht sein können, weil sie nicht sein dürfen“, dem sei diese kleine Schrift empfohlen, die aus den Werken Thomas von Aquins, des Paracelsus und Novalis geschickt das zusammenstellt, was eine weltanschauliche Stützung und Unterbauung des astrologischen Lehrgebäudes abgeben kann. Es werden Stellen zitiert, die teils geeignet sind, das überlieferte astrologische Wissensgut uns verstehbar zu machen, teils Ausdruck einer Weltschau sind, die heut weitgehend verlorengegangen ist. Für den Psychologen und Psychotherapeuten ist die Schrift schon deshalb lesenswert, weil sie ihn auf über die nur zwischenmenschlichen Einflüsse hinausgehendenBedingungen der menschlichen Entwicklung hinweist, die heut so leicht vernachlässigt werden und daher die Psychotherapie in die Gefahr kommen lassen, hybrid zu werden. So kann sie den Psychotherapeuten daran erinnern, daß der Mensch eine „geprägte Form“ mitbringt, die „hinter“ allem Typischen der Strukturen usf. steht, und um die sich gerade auch der Psychotherapeut bemühen sollte, wenn er das individuelle Eigenthema eines Menschen erfassen will.