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Bilz stellt sich in dieser Arbeit die Aufgabe, die Verknüpfung von Leiblichem und Seelischem im menschlichen Dasein darzustellen. „Das vitale Dasein vollzieht sich im Anonymen, unsere Begriffswelt versucht es zu packen und ‚abzuschildern‘.“ Er bedient sich dazu der sprachlichen Metaphorik des Theaters, indem er von „Rollen“ und „Szenen“ spricht. Benutzt werden diese Ausdrucksweisen, um Triebe und Instinkthandlungen mit der sie untermalenden Emotionalität und damit die Partizipation zwischen Subjekt und Objekt darzustellen. Es gibt urszenische oder vitale Rollen, die das Repertoire unserer physiologischen Bedürfnisse zu bewältigen haben. Auf der anderen Seite stehen in unserer leiblichen Organisation „identische Exekutiven“, durch leib-seelische Erbkoordinationen gegeben und in den neuromuskulären und innersekretorischen Apparaturen sich manifestierend. Mit der leiblichen Organisation und den peristatischen Bedingungen sind „Gegenrolle, Ort der Handlung, Spieldauer und Termin“ gegeben. Dem Verfasser ist es sehr wichtig zu betonen, daß hinter den „Augenlöchern“ der Maske des ephemeren Menschen, die wir von Rolle zu Rolle tragen, ein inneres Auge steht. So oft wir einen Szenenwechsel vollziehen müssen, eines bleibt konstant: das letzte innere Ich. Es steht für das Wie meiner vollzogenen und zukünftigen Rollen in der Verantwortung. Immer trage ich Verantwortung, wenn ich Akteur bin, denn ich handle nicht ohne Bewußtsein, auch wenn unbewußte Determinanten im Spiele sind. — Wenn man von „Trieb“ spricht, steht einmal die Auffassung eines Getriebenwerdens von innen her, von wo es zur Bewegung drängt, vor Augen, aber auch die Bedeutung des äußeren Reizes und der Anziehungskraft des Objektes. Das Ichfremde der drängenden oder ziehenden Triebhaftigkeit sieht Verfasser überwunden in dem Begriff der „Appetenz“, wo der Motor in den Kern des Subjekts verlegt ist. Aus dem Repertoire der Affekte, Triebe und Instinkte, oder besser der menschlichen Vitalrollen, greift Verfasser den Hu