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Die Verf. untersuchen die Bedeutung verschiedener Gruppenbildungen während der Reifungsjahre für die Persönlichkeitsentwicklung des Individuums. Es werden drei Möglichkeiten von Gruppenbildungen unterschieden. 1. Der engste oder intime Kreis. Der Zusammenschluß erfolgt ausschließlich vom Gesichtspunkt der Sympathie. 2. Der größere Kreis oder die Gruppe im üblichen Sinn, etwa eine Pfadfindertruppe oder ein Schulklub. Die Basis ist hier nicht gegenseitige Anziehung, sondern gemeinsame Interessen, z. B. Sport, Musik, Wandern, Campen usw. Die Gruppe steht noch stark unter dem Einfluß der Erwachsenen, repräsentiert durch Elternhaus oder Schule. 3. Im größten Kreis finden sich die Jugendlichen durch Zufall zusammen, wie Nachbarschaft, von der Stadt oder dem YMCA organisierten Veranstaltungen. Hier finden wir Herdenbildung, in der das Individuum aufgeht.
Die Untersucher haben sich nun bestimmte Mitglieder der Gruppe 2 genauer angesehen. Bei diesen war kein intimer Kreis vorhanden und infolgedessen die emotionelle Bindung an die Gruppe viel größer. Sie gehen sozusagen „ganz in ihr auf“. Die genaue Erforschung eines besonderen Falles ergab jedoch, daß es sich bei diesen Kindern