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Die Heilungsmechanismen der Seele sind nach Ansicht des Verfassers bisher noch nicht genügend untersucht und verstanden worden, um entsprechend angewandt zu werden. Die Psychotherapie besteht aus Analyse und Synthese, die Synthese braucht dem Patienten nicht
immer bewußt zu werden. Besonders in der gruppentherapeutischen Situation wird die Synthese auf der Stufe des Unbewußten in noch weit größerem Ausmaße stattfinden als in der individuellen Therapie. Eine wesentliche Unterstützung dieser Synthese findet der Patient nach Ansicht des Verfassers durch die soziale Unterstützung in der Gruppe. Mit Hilfe einer solchen Ich-Stärkung wird es dem Patienten viel leichter werden, nichtgelöste Probleme der Vergangenheit noch einmal aufzunehmen und neu zu verarbeiten. Der Verfasser vertritt; wie so viele andere amerikanische Referenten, auch hier wieder die Ansicht, daß die Gegenwart eines männlichen und eines weiblichen Therapeuten auf das Unbewußte der Patienten eine günstige Wirkung habe, da der Gruppentherapeut mit dem Vater, die Therapeutin mit der Mutter identifiziert werden könne.