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Das Ziel dieser Arbeit ist es, die Methoden der psychoanalytischen Forschung zu diskutieren und letztlich für die Entwicklung einer internationalen psychoanalytischen Forschungsorganisation einzutreten. Die hier ausgesprochenen Ansichten beruhen erstens auf persönlicher klinischer Erfahrung, zweitens auf Erfahrungen, die der Verfasser als Forschungsdirektor am Londoner Institut für Psychoanalyse während 16 Jahren gesammelt hat, und drittens auf Überlegungen, die durch seine jüngsten Erfahrungen mit dem Forschungskomitee der International Psycho-analytical Association angeregt wurden. Bevor wir in die Diskussion der Methoden eintreten, ist es notwendig, die recht ungewöhnlichen Bedingungen zu betrachten, denen die psychoanalytische Forschung unterworfen ist. Hier sind vor allem zwei Faktoren maßgebend. Der erste dieser Faktoren wird von Zeit zu Zeit in der psychoanalytischen Literatur erwähnt, nämlich daß wegen der Bedingungen, unter denen die klinische Analyse durchgeführt wird, und teils wegen der dabei verwendeten Interpretierungstechniken eine ausschließliche Anwendung der in den meisten anderen Naturwissenschaften üblichen Kontrollmaßnahmen nicht möglich ist. Diese Schwierigkeit ist unvermeidlich, aber nicht unüberwindlich; sie kann durch ständige Anwendung solcher wissenschaftlichen Kontrollmaßnahmen bemeistert werden, die den besonderen Bedingungen der Psychoanalyse angemessen sind.
Der zweite und viel wichtigere, obwohl leichter zu vermeidende Faktor hat bezeichnenderweise bisher wenig Beachtung gefunden. Es muß zugegeben werden, daß eine steigende Tendenz vorhanden ist, die einschlägigen wissenschaftlichen