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Die Neubearbeitung des Buches besteht im wesentlichen in der Korrektur nicht erfüllter oder anscheinend nicht erfüllbarer Hoffnungen, wie sie der Verfasser im „Ausblick“ der Erstauflage 1939 an die Analyse der Art und Lebensumstände der Großstädter geknüpft hatte. Hellpachs Anliegen ist die Sorge: die Besorgnis über die Schäden des Großstadtlebens für den Menschen und die Vorsorge für diejenigen, die in den großen Städten zu leben gezwungen sein werden, und das wäre selbst bei möglichen rigorosen „Entstädterungsmaßnahmen“ nach seiner Rechnung auch im Jahre 2000 noch zumindest ein Zehntel der Menschheit.
Gegenüber der ersten Auflage um zwei Remedien für Großstadtunbilden ärmer — Hellpach glaubt weder an den heilsamen Einfluß der Frau noch an den des Sportes mehr —, gibt das Buch kaum noch Andeutungen, wie den Gefahren desGroßstadtdaseins zu begegnen sei. Und das ist nur konsequent, stellt doch diese Arbeit nichts anderes dar als einen Impetus zu dringlicher weiterer Forschung, die erst die diagnostische Grundlage abgeben soll für spätere materielle wie psychologische Abhilfen. Die eigentliche Frucht dieser Darstellung — und hierin wurde sie noch nicht übertroffen — ist ein Bündel von Anregungen, die nur von einem Autor kommen können, bei dem sich in einer dem komplexen Gegenstand adäquaten Weise natur- und geisteswissenschaftliche Erkenntnisse durchdringen.