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Von den 233 Seiten Text sind 192 Seiten den Grundlegungen für die Darstellung des Urchristentums gewidmet in den vier Kapiteln: „Das alttestamentliche Erbe“, „Das Judentum“, „Das griechische Erbe“, „Der Hellenismus“. Erst nach dieser erstaunlich stofferfüllten, glänzend geschriebenen Vorbereitung wird im letzten, fünften Kapitel (S. 193-233) „Das Urchristentum“ selbst behandelt. Literarische Hinweise in abgewogenem Maße, aber noch interessante Einzelheiten bringend, und, sehr dankenswerter Weise, auch ein Register beschließen das Bändchen, das wegen seiner Vertiefung in die Probleme und seiner Darstellungskraft starke Beachtung verdient.
Um die Grundhaltung zu zeigen, seien Worte der Einleitung wiederholt: „Der Historiker hat keine Apologetik zu treiben und hat nicht die Wahrheit des Christentums nachzuweisen. Die Behauptung der Wahrheit des Christentums ist, wie die irgendeiner Religion oder Weltanschaung, immer Sache persönlicher Entscheidung, und die Verantwortung für diese kann der Historiker niemandem abnehmen.“