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Der Vorbereitende Ausschuß der Konferenz „Kindheit und Jugend“ des Weißen Hauses hat mich aufgefordert, einige Gedanken näher auszuführen, die in anderem Zusammenhange ausgesprochen worden waren1. Dort hatte sich die Frage nach der gesunden Persönlichkeit quasi zufällig aus einer Anzahl klinischer und anthropologischer Betrachtungen ergeben. Jetzt soll sie nun das Zentralthema bilden — eine Forderung, die geeignet ist, den „Fachmann“, der sich mit ihr befassen soll, in Verlegenheit zu bringen. Für den Fachmann ist es sehr viel leichter zu definieren, was nicht gesund oder was nicht ungesund ist, als zu sagen, was gesund ist. Es wäre leichter zu sagen, was wir Amerikaner oder was andere Völker für Gesundheit halten, als die Gesundheit selbst zu einer gültigen Verallgemeinerung zu machen. Und am Ende wäre es dann leichter, das Idealbild einer gesunden Persönlichkeit zu entwickeln, als darzustellen, wie sie wirklich funktioniert. Ich muß daher vorausschicken, in welchem Sinne ich die Aufgabe übernommen und welche Selbstbeschränkungen ich mir auferlegt habe.
Von einem Fachmann wird angenommen, daß er Tatsache und Theorie, Wissen und Meinung auseinanderhalten kann. Außerdem muß er die vorhandenen Techniken beherrschen, mit denen Feststellungen auf seinem