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Der bekannte Verfasser des „Autogenen Trainings“ versucht in diesem kleinen Buch, die Psychotherapie auf eine biologische Basis zu stellen. Den Namen für dieses sicherlich verdienstvolle Unternehmen entlieh er offenbar dem Werke von Rothschuh: „Theoretische Biologie und Medizin“, der die Ausdrücke „Bionomie“ und „bionome Ordnung“ für die Planmäßigkeit der biologischen Abläufe gebrauchte. — Schon einleitend betont Schultz jedoch, daß die Neurosen „weder in eine rein physiologisch-biologische noch in eine psychologisch-geistige Betrachtung älteren Sinnes voll eingehen, sondern sich nur ganzheitlicher Lebensschau erschließen, die biologische und psychologische Aspekte in sich eint“. Damit deutet er bereits an, daß für ihn psychologische Tatbestände nicht ohne weiteres aus biologischen ableitbar sind. Gegen eine solche Formulierung wäre grundsätzlich einzuwenden, daß der immer wieder aufgestellte Dualismus zwischen „physiologisch-biologischen“ und „psychologischen“ Vorgängen in Wirklichkeit nicht besteht. Es bedarf meines