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Es sind verschiedene Momente, die den Leser von Blühers Werk fesseln: Die Klarheit und Lebendigkeit des Stils, die plastische Sprache, die auch für die abstraktesten Zusammenhänge noch ein anschauliches Bild findet, und nicht zuletzt eine souveräne Kenntnis des philosophischen Gedankengutes, die nur aus intimem Umgang mit den großen Denkern der Vergangenheit entspringt. Die Auseinandersetzung mit Platon, Kant und Schopenhauer, aber auch mit Naturforschern wie Lamarck und Darwin bleibt kein abstraktes Argumentieren, man erlebt sie wie ein Gespräch mit Freunden. In Blühers Worten schwingt eine Leidenschaftlichkeit, die sich immer wieder zu Formulierungen verdichtet, die glänzen oder treffen wie Florettstiche.