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Die Ergebnisse eines Z-Tests — (auch anderer Tests) — sehen in mancherlei Hinsicht anders aus, ob wir eine Versuchsperson dann untersuchen, wenn sie sich als Einzelindividuum empfindet, oder dann, wenn sie eine Zeitlang innerhalb einer bestimmten Gruppe als ‚Kollektivmitglied‘ gelebt hat.
Am auffallendsten hat sich dies bei den Testprüfungen bei Militärpersonen gezeigt: da sprangen einem bestimmte Unterschiede geradezu an den Kopf. Es war jedoch dem Zufall zu verdanken, daß sie gefunden wurden. Denn die Experimente, welche uns darauf aufmerksam machten, der psychische Aspekt des Menschen sei anders, je nachdem er in der Position eines freien Individuums oder eines Gliedes einer bestimmt geprägten Gruppe sei, wurden nicht aus wissenschaftlichen Gründen gepflogen; sie hatten einen praktischen Zweck.
Es waren junge Leute in eine Rekrutenschule eingerückt. Bereits in den ersten Tagen der Schule wurden sie gefragt, wer von ihnen den Wunsch habe, später Offizier zu werden. Von 500 Mann meldeten sich 60. Diese 60 wurden nun sofort allerhand Prüfungen unterzogen, u. a. auch dem Z-Test. Die Prüfungsergebnisse sollten später mit denjenigen der rein militärischen Eignung, der körperlichen Tüchtigkeit, dem Aushalten von Strapazen usw., verglichen werden. Sie galten dem Waffenchef der betreffenden Waffengattung als ein weiteres Hilfsmittel zur Offiziersauslese, wenn er vor die Aufgabe gestellt war, die Kandidaten (die Offiziersaspiranten) zu bestimmen.
Von den 60 Mann, die sich gemeldet hatten, fanden sich nach der erwähnten ersten Auslese 40 als ‚tauglich‘.
Nachdem sie dann ihre Rekrutenschule beendigt und eine Zeitlang Felddienst geleistet hatten, kamen sie in die Unteroffiziers-Schule. Während dieser wurden sie nochmals getestet (andere Gruppen oft ein drittesmal dann, wenn sie sich bereits in der Offiziersschule befanden).
Und nun zeigten sich jene Unterschiede, über die ich sprechen möchte.
Vorerst möchte ich darauf hinweisen, weshalb man dazu gekommen war, die Auslese der Offizi