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Es ist von vornherein mißlich, ein solches weitschichtiges Thema auf insgesamt 48 Seiten sowohl begrifflich, historisch wie kritisch abzuhandeln. Fragwürdig wird der Versuch, wenn auf weiteren 30 Seiten am Leitfaden der „Person“
das Gesamtgebiet der Psychotherapie, ihre Methoden, Schulen und Indikationen abgehandelt werden soll, einschließlich der Stellungnahme zur Lehranalyse. Dem ersten Teil über die Etymologie des Personbegriffs, seiner Anwendung und Geschichte kann man einiges Lehrreiche entnehmen; die Lektüre des 2. Teiles („Die Psychotherapie“) stimmt verdrießlich, wenn man zur Kenntnis nimmt; Anwendungsgebiet reiner Psychotherapie „sind in erster Linie die Psychopathen leichteren Grades, soweit sie sozial eben noch tragbar sind und auch somatisch kranke Menschen mit sog. nervösen Begleitsymptomen“ … Oder: Die Psychoanalyse hebt das psychische Trauma ins Bewußtsein, „wenn erforderlich mit Hilfe der Lethargie oder Somnambulismus mit Amnesie“.