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Verfasserin — Privatdozentin an der Universität Bern — liefert mit dieser Studie einen wertvollen Beitrag zur sozialpsychologischen Berufshygiene. Durch Exploration wird die Einstellung des Arbeiters zu seiner Maschine faßbar gemacht. Seine Einstellung (u. U. auch deren Beeinflussung) ist für das Unternehmen ebenso wichtig wie für ihn selber. Seine soziale Befriedigung ist Voraussetzung für eine gesunde Betriebsentwicklung.
Überhaupt ist die Einstellung des Arbeiters zu seiner Maschine — und damit zu seiner Arbeit — im heutigen Maschinenzeitalter geradezu eine Kernfrage der Wirtschaft, ja der Kultur. Daß erst mit dieser Schrift der erste Schritt zu ihrer Untersuchung getan wird, nimmt wunder, wie er aber getan wird, fesselt. Verfasserin zeigt, daß der Arbeiter mit einer positiven Einstellung zur Maschine auch im Laufe von Jahrzehnten keinen Schaden nimmt. Darin aber liegt zugleich die Forderung nach einer verantwortungsbewußten Auslese, die nur solche Menschen an die Maschine stellt, die diese Neigung besitzen oder sie schon nach kurzem zu entwickeln in der Lage sind, und ferner nach einer Arbeitsgestaltung und Arbeitsbelastung, die diese Neigung pflegt, fördert und nicht zerstört.
Franziska Baumgarten fragt zu Anfang: „Gibt es Menschen, die diese Arbeit (die Maschinenarbeit) jeder anderen vorziehen, sie als großes Glück betrachten und mit allen Mitteln danach streben, sie zu verrichten?“ und „Kann die Maschinenarbeit dem Menschen ebensoviel bedeuten wie die Beschäftigung mit Kunst, Literatur, Wissenschaft, von der es bekannt ist, daß man ihretwegen die größten persönlichen Opfer bringt, um in der gewünschten Weise wirken zu können?“ Sie kommt zu einem erstaunlich positiven Ergebnis in ihrer Arbeit, die dem Aufspüren von Schäden durch jahrelange Maschinenarbeit gegolten hatte, und widerlegt die oft gehörten Redensarten von der Abstumpfung und Versklavung eines Menschen durch die Maschine.
Wohl werden die Befragungsergebnisse selber nicht unmittelbar auf deutsche Verhäl