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Die beiden letztgenannten Autoren haben sich mit ähnlichen Arbeiten über Funktion und Reaktion von Schleimhäuten bereits einen Namen gemacht. Nach ihren Untersuchungen über Magenund Dickdarmschleimhäute bei Fistelträgern stand für das Studium der Nasenschleimhäute ein ungleich größeres Krankengut zur Verfügung. — Verf. haben so eine sorgfältige Monographie geschrieben, die nach den Modalitäten der angelsächsischen psychosomatischen Medizin zunächst die Anatomie und Physiologie der Nasenschleimhäute abhandelt, um dann an kürzeren und ausführlicheren Falldarstellungen Persönlichkeitsfaktoren bei chronischer Rhinitis, die Reaktionen der Schleimhaut auf Angst, Wut, Demütigung und Versagung zu beschreiben. Ferner werden die Beziehungen zu anderen Erkrankungen (Asthma bronchiale), zum Endokrinium (Ovarialtätigkeit), Sexualfunktion und Parasympathikus herausgearbeitet. Leider beschränkt sich die Monographie im wesentlichen auf hyperämische und Hypersekretions-Zustände der Nase, ohne die Geruchsfunktion zu berücksichtigen.