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Als 4. Band der „Studien aus dem C. G. Jung-Insütut, Zürich“ enthält das Buch unter obigem Titel 2 Arbeiten; von Jung: „Synchronizität als ein Prinzip akausaler Zusammenhänge“, von W. Pauli: „Der Einfluß archetypischer Vorstellungen auf die Bildung naturwissenschaftlicher Theorien bei Kepler“.
Jung geht es in dieser Arbeit um das Problem kausaler und akausaler Erkenntnis. Phänomene wie die Duplizität der Ereignisse, das „Gesetz der Serie“ (Kammerer), die Koinzidenzen u. a. sind nur verstehbar durch eine Erweiterung des klassischen physikalischen Weltbildes, indem zur dortigen Trias von Raum, Zeit und Kausalität der Begriff der Synchronizität hinzutreten muß, wodurch erst Ganzheitsurteile möglich werden. Dies Prinzip der Synchronizität, das nach Jungs Ausführungen vorwiegend mit Vorgängen im Unbewußten zusammenhängt, meint „die zeitliche Koinzidenz zweier oder mehrerer nicht kausal aufeinander bezogener Ereignisse“ von gleichem oder ähnlichem Sinngehalt (etwa die zitierte Vision Swedenborgs vom Brande Stockholms). Der Kernsatz der Arbeit dürfte folgender sein: „Die Tatsache des „absoluten Wissens“, d. h. der durch keine Sinnesorgane vermittelten Kenntnis, welche das synchronistische Phänomen kennzeichnet, unterstützt die Annahme bzw. drückt die Existenz eines an sich bestehenden Sinnes aus“ (man hätte hier Hinweise auf Keyserling geben können). Weiter enthält die Arbeit eine größere astrologische Statistik zur Untersuchung der Frage, ob die Astrologie Aussagen über akausale Verknüpfung von Ereignissen machen kann. Jung gibt manche Anregungen und stellt Vermutungen auf, die zu kritisieren heut noch zu früh wäre, weil die aufgeworfenen Fragen heut noch zu sehr Fragen sind — aber es erscheint wichtig, daß solche Fragen gestellt werden. Man vermißt— gerade bei Jung! — Hinweise und Parallelen der besprochenen Phänomene etwa bei