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Bei jeder historischen Betrachtung von Freuds Werk stößt man sofort auf seine anatomisch-physiologische und neurologische Arbeitsperiode und damit auf die Frage nach der Beziehung ihrer Forschungsgegenstände und Methoden zur Psychoanalyse. Dieses Problem war es, das Professor Paul Vogel kürzlich als Preisfrage der Universität Heidelberg wählte. Der Preisträger war der Verfasser dieser Schrift, ein junger Student der Medizin. Die Auszeichnung war wohlverdient. Der Verfasser hat sich seine Arbeit nicht leicht gemacht, und seine Abhandlung zeichnet sich durch Belesenheit, Gründlchkeit und Klarheit der Darstellung aus. Von anderen Autoren, die sich vor ihm mit diesem Teile der Vorgeschichte der Psychoanalyse befaßt haben, sind ihm Hartmann, Dorer, Binswanger, Brun und Kris bekannt, aber nicht Bernfeld, der gleichfalls eine kritische Übersicht der vorpsychoanalytischen Arbeiten Freuds unternahm. Der Vortrag des Verfassers dieses Referates, der in dieser Zeitschrift erscheinen wird, entstand unabhängig von Spehlmanns Arbeit. Ein Vergleich der beiden Abhandlungen zeigt bemerkenswerte Übereinstimmungen,