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Erstmalig im Jahre 1912 und ausführlicher im Jahre 1921 hat C. Burt das Korrelationsverfahren von Merkmalen auf Personen übertragen. Man kann
entweder danach fragen, in welchem Maße verschiedene Merkmale mit einander gemeinsam anzutreffen sind, oder danach, in welchem Maße zwei Personen einander bezüglich einer Reihe von Merkmalen ähnlich sind. Im ersten Fall hat man es mit den Merkmalen M1 ··· MN zu tun, bezüglich deren eine Population möglicher Merkmalsträger, die Personen P1 ··· Pn, untersucht wird; im zweiten Fall handelt es sich um die Personen P1 ··· Pn, die hinsichtlich des Bestandes der Merkmale M1 ··· MN verglichen werden. Die herkömmliche Methode der Korrelationsrechnung läßt sich auf beide Problemkreise anwenden. Bei der praktischen Arbeit wird man allerdings die Anzahl n der Personen möglichst groß wählen und die Anzahl N der Merkmale relativ klein, wenn man an Merkmals-Korrelationen interessiert ist; hingegen wird man n relativ klein und N groß halten, wenn es um interpersonal Ähnlichkeits-Korrelationen geht.
Der Autor der vorliegenden Schrift hat dieses Problem im Jahre 1935 gleichzeitig mit G. H. Thomson aufgegriffen und die inzwischen durch Spearman () ausgebildete Methode der Faktorenanalyse zu seiner weiteren Behand-lung herangezogen. Der Rezensent hat im Jahre 1940 (Arch. f. d. ges. Psych., 105) — wie es scheint als erster — die wesentlich leistungsfähigeren faktoren-analytischen Methoden Thurstones zur Untersuchung interpersonaler Ähnlichkeits-Korrelationen verwendet. Stephenson ist in den letzten Jahren denselben Weg gegangen. Der Fachjargon bezeichnet die Faktorenanalyse von Merkmals-Korrelationen als „R-Technik“, die von interpersonalen Ähnlichkeits-Korrelationen als „Q-Technik“. Dabei besteht im allgemeinen die Ansicht, daß die R-Methode auf Dimensionen (z. B. der Begabung, des Interesses, usw.) führt, während die Q-Methode Typen erschließt.
Die vorliegende Schrift stellt die lange erwartete systematische Darstellung der Q-Methodologie aus de