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Das Buch gliedert sich folgendermaßen: 1. Klärung des Arbeitsbegriffes. 2. Analyse der Arbeit als „Umwelt“ des Arbeitenden.
Dieser Abschnitt in Anlehnung vor allem an Murray. Skizzierung eines Systems der psychologisch relevanten Eigenschaften der Arbeit selbst, denen die innerpsychische Struktur und die aus ihr folgende individuelle Struktur der Arbeits wünsche gegenüberzustellen sind. 3. Der nächste Abschnitt geht von Szondis Gedankengängen aus. Er handelt von der Arbeits-Wahl. Die verschiedenen Formen des Operotropismus werden durchgesprochen. Der 4. Abschnitt „Arbeitsstörungen“ ist wohl der interessanteste. Zwei Ursachen: Objektive (im gesamten Milieu der Arbeit), subjektive (in persönlichen, neurotischen Spannungen). Moser versucht hier eine neue Zweiteilung der Neurosen (affektives Schema und Komplex-Schema), die er aus Unterschieden der Über-Ich-Entwicklung ableitet, wie er überhaupt der Über-Ich-Entwicklung die Hauptrolle an den Arbeitsstörungen zuweist. Das Buch ist der erste Versuch, aus psychoanalytischer Sicht die Beziehungen zwischen Mensch und Arbeit systematisch darzustellen. Es steckt voller Anregungen und versucht, eine große Spannung auszuhalten zwischen Bindung an die Empirie und konstruktiv-hypothetischen Theorien. Obwohl es auf den ersten Blick verwirren mag, daß Moser bald im Freud schen, bald im Murray schen, bald im Szond ischen Schema denkt, bleibt das Ganze nicht eklektisch. Der Autor nimmt Stellung und führt die Gedanken in oft origineller Weise fort. Immerhin: Um das Kritische gleich vorwegzunehmen: Die Systematik des Buches ist der schwache Punkt. Es hat ermüdend viele Einteilungen und fängt sehr oft von vorne an. Die Perspektiven wechseln vielfältig. Oft werden fruchtbare Gedanken nur so kurz geäußert, daß lediglich Fragmente und Anregungen entstehen. Man wünscht dem Buch zu dem vielen Originellen und Anregenden noch die Ruhe eines oder einiger weniger, eng zusammenhängender Gesichtspunkte.
In sehr positivem Sinne spürt man der Arbeit