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Das Erstlingswerk des noch jungen Autors ist eine erfreuliche Neuerscheinung in der astrologischen Literatur und kann jedem empfohlen werden, der eine gestraffte, klare Einführung in die „älteste Lehre vom Menschen in heutiger Sicht“ — wie der Untertitel des Buches heißt — sucht, die ihm gleichzeitig auch die Berechnungstechnik vermittelt, so daß das Buch ihm alles an die Hand gibt, was zur Erst-Orientierung nötig ist. Xylander verzichtet auf die so oft versuchten falsch angesetzten Bemühungen, das astrologische Weltbild naturwissenschaftlich zu erklären und damit unserem überwertigen Kausalbedürfnis nachzugeben, woraus dann immer nur zweifelhafte „Erklärungen“ entstanden. Er arbeitet sehr schön heraus, daß man Astrologie nur verstehen kann, wenn man von der Schau ausgeht, daß die Welt als Ganzes einen Sinn habe, der sich im Ganzen wie in seinen Teilen spiegelt. Den Zugang zu diesem Sinn haben wir in den „Bildern“, die uns in der unmittelbaren Anschauung gegeben sind. Läßt man sich von diesen Bildern führen, so kann man „ihnen genau so vertrauen. wie im naturwissenschaftlichen Bereich einem erkannten Naturgesetz“ — nur darf man „niemals den Zusammenhang mit dem Ganzen verlieren“. Diese — die einzig mögliche — Grundanschauung wird nun der Schlüssel zum astrologischen Wissensgut, und Xylander führt in anschaulicher Weise den Leser an dieses Weltbild heran, macht es ihm verstehbar und einfühlbar, so daß der Anfänger oft den Eindruck haben wird, daß ihm Schuppen von den Augen fallen und er bisher als selbstverständlich Genommenes auf einmal unter ganz neuen Aspekten sieht. Wer nicht von vornherein eine affektive oder „palmströmsche“ Ablehnung mitbringt, sondern sich der Führung des Buches anvertraut, wird einen Eindruck davon bekommen, daß es neben unserem kausalen, naturwissenschaftlichen Weltbild ein anderes, gleichwertiges Weltbild gibt, das seine eigene Logik und Gesetzmäßigkeit hat, wenn es auch den heutigen, rationalen Menschen zunächst unheimlich sein mag, auf di