You do not currently have permission to view the full text for this document. Please sign in to an account with an active subscription or contact support.
Vom 20. bis 24. Juli findet in Zürich der Internationale Kongreß für Psychotherapie statt. Kongreßthema:
Das provisorische Programm enthält u. a. folgende Vorträge: D. Lagache, Paris: La doctrine freudienne et la théorie du transfert; J. Bierer, London: The transference situation in the light of Adlerian theory and its developments; J. L. Henderson, San Francisco: Resolution of transference in the light of C. G. Jung's psychology; F. Alexander, Chicago: The psychosomatic approach in medical therapy; J. N. Rosen, New York: Transference and countertransference in direct analysis; G. v. Staabs, Berlin: Die Handhabung der Übertragung in der analytischen Therapie eines schizophrenen Patienten; R. Sarro-Burbano, Barcelona: Le problème du contre-transfert; K. Goldstein, New York (ehemals Frankfurt a. M.): Der Begriff der Übertragung in der Behandlung organischer und funktioneller Nervenkrankheiten; J. Schotte, Gent: Le transfert, esquisse et déoilement de la situation analytique; Graf K. v. Dürckheim, Todtnau: Die Überpersönliche in der Übertragung. Ferner einen öffentlichen Vortrag von R. A. Spitz, New York: Das Band zwischen Mutter und Kind.
Wissenschaftliches Ziel des Kongresses: Der Internationale Kongreß fur Psychotherapie 1954 soll der Erhellung der mitmenschlichen Beziehungen zwischen Patient und Psychotherapeut dienen, die Freud „Übertragung“ nannte und als eines der zentralen Anliegen jeder psychotherapeutischen Praxis und Theorie erkannte. Die wesentlichen Fragen lauten: Wurde der Gehalt des Übertragungsphänomens durch die Formulierungen Freuds bereits voll ausgeschöpft oder konnten ihm im Verlaufe des letzten halben Jahrhunderts neue Aspekte abgewonnen werden? Welche Bedeutung wird der Übertragung heute von den einzelnen psychotherapeutischen Richtungen beigemessen? Hatten vertiefte Einsichten in das Wesen der Übertragung Einfluß auf deren praktisch-therapeutische Handhabung?
Zur Teilnahme sind berechtigt a) alle approbierten Är