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Der besonders durch seine Forschungen zum Synästhesieproblem bekannt gewordene Autor hat hier, wenige Monate vor seinem Tode, den großen Wurf eines Lehrbuches zur Psychologie gewagt. So entstand dieses erste deutsche Lehrbuch der Nachkriegszeit, das es sich nach den Angaben seines Verfassers zum Ziele setzte, „in synthetischer Schau über die Vielfältigkeit der Grundlagen, Ergebnisse und Probleme der heutigen Forschung des In- und Auslandes neu zu orientieren“. Damit sind die drei Hauptteile des Buches genannt. In den „Grundlagen der Forschung“ heißen die Unterabschnitte „Allgemeines“, „Historisches und Genetisches“ und „Die Methoden, Wege und Richtungen der psychologischen Forschung“. Unter der Methodenbesprechung nimmt die Ganzheits- und Gestaltpsychologie den relativ breitesten Raum unter den 34 Einzelabschnitten ein. Bereits hier wird deutlich, daß eine gleich sachverständige Darstellung dieser 34 Methodengebiete für einen einzelnen Lehrbuchverfasser sich wieder einmal als zuviel erwies. Anschütz selbst meinte jedoch in seinem Vorwort, die Vorteile einer einheitlichen Darstellung überwögen die Vorteile der Heranziehung eines größeren Kreises von Fachforschern. So entsteht sehr schnell die Frage, ob ein von einem