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Von den neuen Aspekten, die die Psychologie nach der letzten Jahrhundertwende charakterisieren, hat kaum einer einen solchen Sättigungsgrad erreicht wie der der „Ganzheit“. Nachdem also „Ganzheit“ zum Modeschlagwort und Geschwätz geworden ist, hilft für den, der sich sachlich orientieren will, was eigentlich dahinterstecke, nur ein Rückgriff auf die Originalquellen. So ist es zu begrüßen, daß in dem vorliegenden Bande die Hauptschriften Felix Kruegers zur Thematik und Erforschung der Ganzheit zusammengestellt wurden, wie diese in seiner Leipziger Schule (wohlgemerkt nur einer der Schulen, die um Ganzheitsthematik kreisen!) gesehen und bearbeitet wurde. Dabei handelt es sich um zerstreute und nicht mehr zugängliche Schriften, die nun vereint Überblick ermöglichen. Die neun Haupttitel dieser Arbeiten lauten: „Über psychische Ganzheit“; „Der Strukturbegriff in der Psychologie“; „Erlebnisganzheit und seelische Struktur“; „Das Problem der Ganzheit“; „Die Tiefendimension und die Gegensätzlichkeit des Gefühlslebens“; „Das Wesen der Gefühle“; „Gefühlsartiges im tierischen Verhalten“; „Der strukturelle Grund