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Märchen wollen gedeutet werden, so wie Träume gedeutet werden wollen. Zwischen beiden besteht ein inniger Zusammenhang. So beschreibt von Beit ihre Arbeit: „Der Weg, dem Sinn eines Märchens näherzukommen, ist ein ähnlicher, wie der einer Traumdeutung.“ — (Einleitung Seite 15.)
Die Entdeckung und Durchforschung des Unbewußten durch Freud und Jung hat dem Verständnis des Märchens einen neuen Weg gebahnt. Zahlreiche Ansätze sind da, die Ergebnisse der Tiefenpsychologie auf Märchenstoffe anzuwenden. Aber in einem solchen Umfang und mit solcher Gründlichkeit, wie Hedwig von Beit dies unternimmt, ist es bisher noch nicht geschehen. Es sind vor allem die Gesichtspunkte der analytischen Psychologie