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Die Dreißigerjahre haben uns zwei erstklassige Gesamtdarstellungen der experimentellen Psychologie gegeben, Murchisons Handbuch und das Lehrbuch von Woodworth ; danach setzte eine Periode ein, in der es immer schwieriger wurde, ein umfassendes Bild dieses Gebietes zu gewinnen oder gar zu schaffen. Seit dem Beginn unseres Jahrzchnts liegen nun aber drei Vorstöße in dieser Richtung vor, die zusammengenommen eine völlig befriedigende Übersicht gestatten: das Handbuch von Stevens und die beiden hier zu besprechenden Werke. Der Fachmann wird alle drei Bücher griffbereit halten, etwas ferner Stehenden dürfte mit der Neubearbeitung des Lehrbuches von W. u. Sch. am besten gedient sein. Mit diesem summarischen Urteil soll aber Osgood kein Unrecht getan werden, da sein Buch bewußt über den Rahmen des Referats hinausgeht und sich an die Darstellung origineller eigener Ideen heranwagt.
Die Neufassung des Buches von Woodworth entstammt offensichtlich einer sehr engen Zusammenarbeit der beiden Autoren; es handelt sich wirklich um eine Neufassung, was allein schon der Blick auf die verarbeitete Literatur (2480 Titel!) zeigt: mehr als die Hälfte der herangezogenen Untersuchungen stammt aus den Jahren seit dem Erscheinen