You do not currently have permission to view the full text for this document. Please sign in to an account with an active subscription or contact support.
In Anlehnung an den Rorschachschen Formdeutversuch hat Hans Zulliger den „Z-Test“ geschaffen. Dieses Verfahren besteht aus lediglich drei Bildtafeln und stellt somit eine „Abkürzung“ der Rorschach- und Bero-Serie dar; nach der Meinung seines Urhebers eignet es sich besonders für die Gruppendiagnostik, die in relativ kurzer Zeit charakterliche und intellektuelle Auslese zu treffen hat, aber auch für Probanden, die mittels „Test-Batterien“ geprüft werden, wobei für den einzelnen Test unter Umständen nur wenige Minuten in Anspruch genommen werden dürfen. Das große Problem einer solchen Testreduktion, wie sie Zulliger am Rorschach-Verfahren vorgenommen hat, ist natürlich die Eichung; wenn das Verhältnis der Tafelzahlen 3:10 ist, so müßten — sofern der Test als geeicht gelten soll — in der Regel auch die einzelnen Testresultate sich innerhalb dieser Proportion halten; Nachprüfungen von Zulliger haben ergeben, daß dies tatsächlich der Fall ist. Die vorliegenden „Untersuchungen zum Z-Test“ befassen sich nun unter anderem mit der „Empfindlichkeit des Z-Testes“, der Frage nämlich, ob die abgekürzte Tafelserie ebenso fein und vielseitig registriert wie der Rorschachtest: nach Zulliger selbst ist dies grundsätzlich zu bejahen. Weitere Untersuchungen von H. Hiltmann („Anwendung des Z-Tests unter Prüfungsdruck“), Horst Vogel („Der Z-Test bei normalen Schulkindern“) und Albert Spitznagel („Senile Demenz im Z-Test“) geben Proben aus der Anwendung des Verfahrens, dessen Möglichkeiten die Verfasser recht positiv einschätzen; vom Gesichtspunkt einer nüchternen Kritik wäre allerdings einzuwenden, daß der Rorschachtest selbst schon eine „Abkürzung“ für das