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Das Buch erschien 1935 in der 1. Auflage unter dem Titel „Die Zahl in Mystik und Glauben der Kulturvölker“. Die Titeländerung der 3. Auflage weist darauf hin, daß nun auch der magische Aspekt der Zahl mit aufgenommen ist. Aus einer „fast unübersehbaren Sammelernte eines ganzen Lebens“ ist im wesentlichen „der Kulturkreis von China über Babylon nach Ägypten und selbständige Ergebnisse in Griechenland und Rom in Betracht gezogen worden“. Beispiele der Zahlensymbolik bei den Germanen, Kelten und Angelsachsen wie auch in heute noch lebendigen Volksbräuchen werden da und dort eingeflochten. Der magische Aspekt der Zahl wird an der pythagoräischen Philosophie, den hellenistischen Spekulationen, an der Kabbala und in einem Exkurs über das „Geheimnis der Templer“ herausgearbeitet. Im magischen Erleben ist die Zahl eine Macht, durch die man überirdische Gewalten bannen und beschwören kann. Das mystische Verständnis der Zahl ist dagegen nicht aktiv handelnd, sondern schauend: ihm erschließt sich das Wesen der höheren Seinsmächte.