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Die beiden Herausgeber und zehn ihrer Mitarbeiter legen die Resultate eines Forschungsexperiments vor, das mit Hilfe der Rockefeller-Foundation und der University of Chicago in der Beratungsstelle der Universität während der letzten vier Jahre durchgeführt wurde. Die in dieser von Rogers geleiteten Beratungsstelle praktizierte Psychotherapie wird als „client-centered therapy“ (vgl. das gleichnamige Buch von Rogers, Boston 1951) bezeichnet. Sie stützt sich auf den folgenden Grundsatz: „Das Individuum besitzt die — latente oder manifeste — Fähigkeit, diejenigen Aspekte seines Wesens und seines Lebens zu verstehen, die ihm Beschwerden, Angst oder Schmerz verursachen; es hat auch die Fähigkeit und die Tendenz dazu, sein Wesen und seine Einstellung zum Leben in Richtung auf eine erhöhte Selbstaktualisierung und Reife so zu reorganisieren, daß dadurch ein größeres inneres Wohlbefinden zustande kommt“ (Seite 4). Dieser Prozeß wird durch ein Klima des einfühlenden Verständnisses (seitens des Beraters) erleichtert. Der Ratsuchende reorganisiert sich dabei sowohl auf den bewußten als auch auf den tieferen Niveaus seiner Persönlichkeit. Der Berater greift in diesen Prozeß nicht direkt ein, er verhält sich vielmehr in einer als „non-directive“ bezeichneten Weise, jedoch trachtet er, den Prozeß der Selbst-Klärung im wesentlichen dadurch in Gang zu halten, daß er in mitfühlender Weise die Aussprüche des Patienten klärend (aber nicht im analytischen Sinne „deutend“) reflektiert.
Die vorliegende Untersuchung handelt im wesentlichen von 25 Patienten, von denen 17 als „gebessert“ und 8 als „nicht gebessert“ bezeichnet werden, sowie von 23 nicht therapie-bedürftigen „Kontroll-personen“,