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Das höchst notwendige Gespräch zwischen der religiösen Seelsorge und der Psychotherapie angebahnt zu haben, gehört zu den wichtigsten Leistungen C. G. Jungs. Die einer im existentialen Sinn tiefelosen Philosophie verpflichteten Positionen Freuds und Adlers boten keine Anhaltspunkte für eine fruchtbare Begegnung. Im vorliegenden Buch, das unter dem Imprimatur des Erzbischofs von Birmingham steht, dürfen wir einer Diskussion zuhören, die sich in Zürich wohl über Jahre erstreckt haben muß. Der englische Dominikaner-Autor — er ist Herausgeber der „Dominikanischen Studien“, Dozent für Theologie und Psychatherapeut Jungscher Orientierung — räumt dabei Jung den Ehrenplatz des Vorwortes ein; im Anhang kommt der katholische Theologe G. Frei zu Wort. Die zwölf Essays des Buches bilden zwar kein systematisches Ganzes, sie lassen aber drei Hauptanliegen des Autors erkennen. Zum Teil stellen sie die Beiträge dar, in denen White als Scholastiker den Jungschen Kreis bereicherte; das scheint vor allem von den Essays No. VI („Aristoteles, Thomas von